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Das hilft Familien in Quarantäne

Gerade sind sehr viele Familien in Isolation oder Quarantäne. Wir haben Tipps, was wir den Menschen zuhause jetzt Gutes tun können.
14 Dez 2021
Bilder — Vitolda Klein (Unsplash)

Was wir von der aktuellen Corona-Politik in Bezug auf Kinder und Schulen halten, haben wir hier schon festgehalten. Im Folgenden geht es um ganz handfeste Tipps: Um Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in der Quarantäne oder Isolation. Was kann man der Nachbarsfamilie anbieten, die 10 Tage in der Wohnung bleiben muss? Was könnte entlastend sein? Wichtig erscheint uns dabei, dass man nicht einfach ganz offen Hilfe anbietet und fragt, «Was können wir tun?», sondern ein konkretes Angebot macht: «Ok, wenn wir morgen Abend Essen vorbeibringen?» «Wir gehen gleich zur Glassammelstelle, können wir was von euch mitnehmen?» So entlasten wir die Betroffenen auch von der Pflicht, sich noch etwas ausdenken zu müssen, was wir tun könnten (Stichwort Mental Load).

Wichtig und vielleicht noch nicht allen bekannt: Kindern unter 12 ist es in der Quarantäne erlaubt, ohne Kontakt zu weiteren Personen für kurze Zeit an die frische Luft zu gehen (Siehe Seite 4 des PDF-Dokuments «Anweisungen zur Quarantäne» des BAG). Ein Waldspaziergang liegt also drin, ein Spielplatzbesuch aber natürlich nicht.

Machen

  • Entsorgen
  • Einkaufen
  • Medikamente besorgen
  • Kleider waschen
  • Essen kochen und vorbeibringen (z.B. eine Lasagne, einen Topf Chili con oder sin Carne oder eine Apfelwähe)
  • Videotelefonieren oder Videos aufnehmen
  • Geschichtli vorlesen über Sprachnachrichten, jeden Tag ein neues Kapitel (können auch die Grosseltern machen)
  • Bücher/Spielsachen in die Bibliothek retournieren und neue Ausleihen
  • Weihnachtsbaum-Lieferservice machen (mit Video-Anruf von der Tannenbaum-Verkaufsstelle, damit die Familie den Passenden selber wählen kann)
  • Bei Kindern in der gleichen Klasse: Hausaufgaben vorbeibringen, um die Lehrperson zu entlasten.

Schenken

  • Gipfeli/Brot (Gipfeli sind ein echter Luxus in Quarantäne)
  • Grittibänz- oder Güeziteig
  • Heftli vom Kiosk
  • Bastelzeug jeglicher Art z.B. Foam Clay (oder, schönes Wort: «Wolkenschleim», selbsthärtende Modelliermasse mit kleinen Styroporperlen, z.B. hier)
  • Grosses Ausmalbild (dieses und weitere Motive gibts beispielsweise im Spielzeugladen Le Carrousel am Breitenrainplatz)
  • Badesachen (farbiger Zusatz, Zauberbad, etc.)
  • Einen Apple- (für Filme aus dem Apple Store) oder Netflix-Gutschein (für ein Upgrade auf mehrere Screens) inkl. einer Liste mit euren Lieblingsfilmen. Hier haben wir unsere Favoriten zusammengestellt.

Ausleihen

  • Büechli, Lego, Puzzles
  • Ein zusätzliches Tablet oder Notebook
  • Indoor-Sportgeräte, z.B. Minitramp, Türrahmenreck, Klappmatten (um ein Gumpizimmer einzurichten)
  • Eine Toniebox oder Hör-CDs (das sind unsere liebsten Hörspiele für Kinder).

Sonstige Servicetipps

  • Das Covid-Test-Velodrive-in (oder Walk-in) auf der Allmend in Bern ist super, das Resultat hatte man zumindest kürzlich noch jeweils in 4 Stunden. Wie die Wartefrist jetzt aussieht, können wir nicht beurteilen.
  • Bei der Apotheke Dr. Noyer kann man telefonisch Medikamente bestellen, die am gleichen Tag geliefert werden.
  • In diesem Artikel haben wir im Januar 2021 bereits Dinge zusammengetragen, die uns durch die Pandemie helfen. Leider immer noch gültig.
  • Kaffee ist auch wichtig. Adriano’s lieferte bei uns bereits rekordverdächtige drei Stunden nach Bestellung. Und der Kaffee kam in Luftpolsterfolie verpackt, d.h. einige Zeit Kinderunterhaltung quasi mitgeliefert.

Was hätte/hat euch geholfen? Oder habt ihr sonst eine gute Idee? Dann hinterlasst uns einen Kommentar!

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