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Das perfekte Brot

Wir haben es, das Rezept. Es ist simpel und fantastisch.
23 Apr 2019

Die besten Dinge im Leben sind paradoxerweise gleichzeitig simpel – und schwer zu kriegen. Brot ist eines davon. Das folgende Rezept hat unser eigenes Familienleben ein wenig vereinfacht, weil das Frühstück grad viel entspannter ist, wenn immer etwas auf dem Tisch steht, das garantiert allen schmeckt. Zudem ist es supersimpel, der Teig abends in wenigen Minuten vorbereitet und am Morgen schnell gebacken. Es ist eine Mischung aus diesem Rezept aus der NZZ sowie den unbedingt notwendigen Anpassungen und Vereinfachungen meiner Freundin Monique (Merci!). Probiert es aus, es ist gelingsicher – ihr braucht dafür einen Gusseisentopf und gute Topflappen, sonst nicht viel.

Zutaten

  • 100 Gramm Vollkornmehl
  • 200 Gramm Bauernmehl
  • 300 Gramm Ruchmehl
  • 2 Teelöffel Trockenhefe
  • 3 Teelöffel Salz
  • 6 dl Wasser
  • Mehl zum Bestäuben

Zubereitung

  • Mehl, Salz und Hefe in eine Schüssel geben. Wasser dazugiessen, mit der Kelle ca. 1 Minute rühren, bis der Teig gemischt und fest ist. Zudecken (wir verwenden eine dieser hübschen Schüsselhauben, gibts im LoLa, aber es geht sicher auch was anderes). Bei Raumtemperatur 12 bis 18 Stunden aufgehen lassen.
  • Gusseisentopf mit Deckel auf einem Blech auf der untersten Rille des Backofens auf 240 Grad vorheizen (mindestens 10 Minuten. Er muss feurig heiss sein, damit das Brot später nicht klebt.)
  • Topf mit Topflappen aus dem Ofen nehmen, abdecken. Brotteig mit etwas Mehl bestäuben und ihn quasi kopfüber (also mit der bemehlten Seite nach unten) mit dem Schaber vorsichtig in den heissen Topf kippen. An den Seiten nach Gutdünken ev. noch weiteres Mehl zugeben, damits ganz sicher nirgends klebt. Zudecken, in den Ofen schieben.
  • 30 Minuten backen.
  • Nun den Deckel entfernen, weitere 25 Minuten knusprig backen.
  • Herausnehmen, Brot aus Topf heben oder kippen und auf Kuchengitter auskühlen lassen.

Voilà! Mjam. Lasst es uns wissen, wie es rausgekommen ist.

PS: Dieser Artikel wurde aufgrund von Leserinnentipps (zum Thema am Topf kleben) nachträglich noch leicht angepasst. Danke euch, besonders an Rahel Egger!

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4. Mai 2019
Susanne
Bei mir klebt es auch nicht, ohne Hilfsmittel. Vielleicht war der Topf zu wenig heiss? Ich lasse ihn vorher 1/2 Std im Kombisteamer aufheizen...
26. April 2019
Sarah
Es kommt sicher auf die Art des Mehls an. Mit Weissmehl wärs bestimmt zu viel, aber mit dem Vollkornmehl vermags schon aufzuquellen. Und: Du knetest den Teig ja nicht. Probiers doch mal aus, bei uns klappts super mit genau diesen Mengen!
26. April 2019
Miriam
Mmmh, das sieht fein aus, wird am Wochenende ausprobiert! Aber 6dl Wasser auf 600gr Mehl, ist das nicht zu viel?
26. April 2019
Sarah
Freut uns, hats geklappt! Merci für die Rückmeldung!
23. April 2019
Carmen
Oh ja, ich bin auch schon eine Weile lang sehr angetan von dieser Art der Brotzubereitung. Nachdem ich ein sehr intensives Sauerteigjahr hatte, habe ich meinen Ansatz wegen einem Umzug "sterben lassen" und bin so zum Brot mit wenig Hefe und langer Gare gekommen. Bei mir ist bis jetzt auch noch nie etwas im Gusseisentopf kleben geblieben und ich brauche weder Backpapier noch Mehl. Übrigens eine tolle Seite für noch mehr Abwechslung und Inspiration beim Brotbacken: besondersgut.ch
23. April 2019
Monika
Wir haben das Rezept auch getestet aber anstelle des Vollkorn-, Weissmehl genommen. Nur die 6 dl Wasser waren äue wegen dem Weissmehl zuviel,es musste noch etwas Mehl ran. Gebacken haben wir daraus 2 Brote auf dem Backblech. Eins zum grad essen und das andere für in die Gfrieri und es war einfach mega fein!! Merci also fürs Rezept!!
23. April 2019
Sarah
Das schaue ich mir gleich an, Danke! Sehr gut möglich, dass es an unserem alten Creuset aus der Brocki liegt - vielleicht sollte man die trotzdem mal alle 20 Jahre erneuern? ;-)
23. April 2019
Karin
Mmmh tönt sehr fein! Ich hab nun schon ein paarmal das 'Topfbrot ohne Kneten' von BettyBossi gebacken und hatte bisher keine Probleme mit Kleben am Topfrand, auch nicht nach Anpassungen der Menge oder der Mehlsorte...