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Kindergeschenke,
die Freude machen

Geschenke für Grosseltern, Gotten und Onkel schon parat? Wir eben auch nicht. Mit diesen Tipps schaffen wir es aber noch bis Weihnachten.
25 Nov 2021
Bilder — Milena Salzmann, Pexels

Wer hier schon länger mitliest, weiss, dass wir keine Bastelprofis sind. Wenn es um Weihnachtsgeschenke geht, möchten wir aber trotzdem nicht ganz untätig sein – schliesslich sollen unsere Kinder schon auch lernen, dass es schön ist, selber zu schenken (statt nur einzusacken) und mit einem selbstgemachten Präsent etwas zurückzugeben. Deshalb suchen wir jeweils nach nützlichen und idealerweise ohne gigantischen Aufwand realisierbaren Ideen für Geschenke, die unsere Kids für die lieben Menschen in ihrem Leben möglichst eigenständig machen können. Hauptkriterium für die Geschenke: Dass sie aufbrauchbar sind! Unsere Top 7 haben wir hier zusammengestellt.

Pesto und Pasta

Schon mehrfach verschenkt, kommt dieser einfache Klassiker bei Jung und Alt gut an: ein Glas selbstgemachte Tomatenpesto und ein Beutel hochwertige Pasta – et voilà. Kinder ab ca. 4 Jahren können gut mithelfen, die Zutaten in einzufüllen, zu mixen und ins Glas zu transferieren. Diese Pesto hat den Vorteil, dass sie etwas länger haltbar ist als Basilikumpesto. Wer es gerne etwas kreativer hat, gestaltet noch eine schöne Etikette. Aufs Pro-Level schafft es, wer auch noch die Pasta selber macht – super Tipp aus unserer Facebook-Gruppe: Pastateig machen, ausrollen (muss nicht super dünn sein), Kinder Sternli ausstechen lassen und dann 48 h an der Luft trocknen lassen. (Eva Hefti)

Rezept für den besten (veganen) Tomatenpesto:

150g in Öl eingelegte Tomaten
1 Knoblauchzehe
100 ml Olivenöl
50 ml Sonnenblumenöl
100g Tomatenpüree
etwas Salz

Alle Zutaten im Mixer / Cutter pürieren. Fertig.

Die Bruchschoggi

Dieses Geschenk lässt sich gut mit den Kleinsten (ab 3 Jahren) herstellen. Die Kinder können die Scholokade rühren (falls man Couverture verwendet), die Zutaten schneiden und sie auf der Schokolade verteilen. Natürlich können sie auch die Verpackung mitgestalten. Ein Rezept gibt es hier. Wir haben für unsere Schokolade fair trade Couverture sowie die Milchschokolade von Gebana verwendet. Wichtig: Die Frischschokolade wird, wie der Name sagt, am besten frisch genossen. Daher sollte sie möglichst erst ein paar Tage vor Weihnachten hergestellt werden. Unbedingt vorher einen Probelauf machen! (Milena Salzmann)

Die Briefmarken

Diese Idee haben wir bei Anyworkingmom gesehen – so einfach, so gut! Kinderzeichnung fotografieren, ins Webstamp-Tool hochladen und ausdrucken lassen (oder selber ausdrucken). Herziges Plus, um die Marken drin aufzubewahren: Ein Couvert mit Washitape-Deko (Eva Hefti)

Die Brotmischung

Langjährige Leser:innen erinnern sich … an das perfekte Brot. Das lässt sich auch ins fast perfekte Geschenk verwandeln. Einfach Mehlmischung in ein grosses Einmachglas oder eine Literflasche mit grossem Hals abfüllen (beim Einfüllen immer mal wieder etwas klopfen, damit sich das Mehl setzt), Rezept auf ein Etikett schreiben, mit Geschenkbändel anhängen – und hoffen, dass der oder die Beschenkte über einen Gusseisentopf verfügt. Voilà. Das Kind kann je nach Alter beim Einfüllen helfen oder die Rückseite des Etiketts bemalen oder beides.
Zutaten Mehlmischung: 100 Gramm Vollkornmehl – 200 Gramm Bauernmehl – 300 Gramm Ruchmehl – 2 Teelöffel Trockenhefe – 3 Teelöffel Salz.
Zubereitung (Rezept für das Etikett): Mehlmischung in einer grossen Schüssel mit 6 dl Wasser verrühren, bis der Teig gemischt und fest ist. Zudecken. Bei Raumtemperatur 12 bis 18 Stunden aufgehen lassen. – Gusseisentopf mit Deckel auf einem Blech auf der untersten Rille des Backofens auf 240 Grad vorheizen (mindestens 10, besser 20 Minuten. Er muss feurig heiss sein, damit das Brot später nicht klebt.) – Topf mit Topflappen aus dem Ofen nehmen, abdecken. – Brotteig mit dem Schaber vorsichtig in den heissen Topf kippen. Zudecken, wieder in den Ofen schieben. – 30 Minuten backen. – Nun den Deckel entfernen, weitere 25 Minuten knusprig backen. – Herausnehmen, Brot aus Topf kippen und auf Kuchengitter auskühlen lassen. (Sarah Pfäffli)

Die Brettli

Für etwas Fortgeschrittenere eignet sich diese Anleitung für selber dekorierte Küchenbrettli (die gelten für uns auch als aufbrauchbar, sie werden ja immer mal wieder ersetzt): Das Kind zeichnet mit Bleistift eine Zeichnung auf ein Holzbrettli. Anschliessend wird die Zeichnung mit einem Brennstab eingebrannt: Bei kleineren Kids machen das wir Eltern, so ab ca. 9 Jahren können die Kinder es auch selber probieren. Wir haben unsere Brettli auf einem Quartiermärit gekauft, geeignete Brettli gibt es aber beispielsweise auch bei der Migros Do It oder Galaxus. Wichtig: Es lohnt sich, mit dem Kind zuerst die Zeichnung zu planen. Radieren geht nur bedingt und zu viele Details lassen sich nicht einbrennen. Ideale Hölzer sind Tanne und Ahorn, Hartholz wie Eiche und Buche eignet sich nicht zum Einbrennen. Einen Brandmalkolben gibt es beispielsweise hier zu kaufen oder im Bastelzentrum Deines Vertrauens. Noch besser, da meistens ja nur selten in Gebrauch: Bei den Nachbarn ausleihen oder mieten, z.B. bei Sharely. (Milena Salzmann)

Die Pflanze

Eher ein Sommergeschenk, aber irgendwie immer gut; im Winter kann man ja eine Zimmerpflanze nehmen: Terracotta-Topf kaufen, vom Kind irgendwie nach seinem Können, den verfügbaren Materialien und der eigenen Toleranz für Chaos bemalen lassen, Pflanze rein, fertig. Für Menschen mit hohem Pflanzenverschleiss ist das sogar ein Geschenk zum Aufbrauchen… (Sarah Pfäffli)

Das Küchentuch

Tücher zum Abtrocknen kann man immer brauchen, finden wir, und müssen auch regelmässig ersetzt werden. Deshalb auch ein tipptoppes Geschenk. Dezent gemustertes oder unifarbenes Küchentuch kaufen (z.B. in der Leinenweberei), Patschhand mittels Pinsel mit Textilfarbe bemalen lassen (yay!), aufpassen, dass diese sonst nirgends landet, aufs Tuch drücken. Vorgang wiederholen, bis gewünschtes Ergebnis erzielt, trocknen lassen und das Werk nach Anleitung des Farbherstellers behandeln (waschen, bügeln …?). Sehr easy, sehr nützlich, schon mit kleinen Kindern möglich. Einfach den Tisch gut abdecken (wir haben dafür ein grosses Plastiktischtuch designiert, gibts im Migros-Do-it am Meter). Ambitioniertere stellen nach diesem Vorgehen sogar praktische Bienenwachstücher her, haben wir auch schon gemacht (und die sind immer noch im Gebrauch!), aber ist halt ein ungemein grösserer Aufwand. Hier wäre eine gute Anleitung dafür zu finden. (Sarah Pfäffli)

Und eine Notiz an Selbst fürs nächste Jahr: Im Sommer mit den Kindern gemeinsam Kräuter sammeln gehen und trocknen lassen. Im Winter dann Teemischung daraus machen, abfüllen und verschenken.

Aber äbä. Wahrscheinlich wird Dezember, bis wir daran denken.

Was schenkt ihr – oder habt ihr schon Schlaues geschenkt gekriegt? In unserer Facebook-Gruppe gabs dazu übrigens auch schon mehrfach gute Tipps, z.B. hier oder hier.

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