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Kurzwanderung ins Zwergenreich

Wandern ist nichts für Kinder? Stimmt nicht, wie ein Ausflug ins sagenumwobene Gantrischgebiet beweist.
9 Okt 2017

Märchenhaft ist das erst einmal nicht, was uns auf der Reise in den Naturpark Gantrisch erwartet: Kaum aus Bern heraus, zieht eine dunkle Wolkenwand auf, die uns bis zur Ankunft strömenden Regen und die Sichtweite eines Maulwurfs statt tollem Weitblick beschert. Der Stimmung unserer Jungmannschaft – wir sind mit unseren eigenen Zwergen, Cousin und Göttimeitschi (3, 5, 6 und 9) unterwegs – tut das anscheinend keinen Abbruch: Sie singen und zählen Traktoren.

Wir sind unterwegs auf eine Sagenwanderung mit dem professionellen Geschichtenerzähler Andreas Sommer, und schon die Anfahrt mit dem «Poschi-Car» ist ein Erlebnis für die Kinder. Sommer wird uns auf diesem abendlichen Ausflug, einem neuen Angebot von PostAuto, Geschichten aus dem sagenumwobenen Gantrischgebiet erzählen. Die geführte Kurzwanderung, die für Kinder ab 7 Jahren empfohlen ist und mit vielen Pausen knapp drei Stunden dauern wird, katapultiert die ganze Familie in kürzester Zeit aus dem Alltag ins Märchenland.

Durch Heitifelder, über den Sturmholzsteg

Kaum ausgestiegen, ist glücklicherweise Schluss mit Regen – als hätte Feenkönigin Helva, die da oben im Zwergenreich regiert, Erbarmen mit uns. Auf Kieswegen und Wurzelpfaden, durch herbstlich gefärbte Heitifelder, verwunschene Waldabschnitte und über die Treppen und Brücken des eindrücklichen Sturmholzstegs geht es auf die Pfyffe. Die Kinder springen voraus – jedes hofft, das erste zu sein, das einen richtigen Zwerg sieht, und sie suchen sie bei jedem Wurzelstrunk und unter jedem Fliegenpilz den Eingang in eine Zwergenhöhle.

Unterwegs lauschen wir auf Holzstämmen oder Bänkli sitzend immer wieder gebannt Andreas Sommers Erzählungen. Die Stimmung ist fast besinnlich, entschleunigt, achtsam. Kurz vor Sonnenuntergang zeigt sich beim Panoramablick über das Sense- und Dreiseenland bis hin zum Jura gar noch ein Regenbogen. Wir geniessen vor dieser mystischen Kulisse die Geschichte einer wundersamen Verwandlung und wärmen uns mit Tee.

Ein märchenhafter Götti- und Grosseltern-Ausflug

Nach knapp drei Stunden horchen wir in den letzten Sonnenstrahlen beim Picknick der Rittergeschichte vom unglücklich verliebten Otto. Dabei schleicht sich langsam die unerwartete Kälte in die Knochen, und die jüngsten im Kreis zeigten erste Müdigkeitserscheinungen (wir haben das für den Ausflug empfohlene Mindestalter von 7 Jahren um 4 Jahre unterschritten, selber schuld!). So sparen wir uns den Umweg zur Zwergenhöhle Cheesereloch als Höhepunkt für eine nächste Wanderung auf und steigen hinab zum Ottenleuenbad. Hier erwartet uns der warme PostAuto-Reisecar für die Rückfahrt nach Bern, diesmal mit spektakulärer Aussicht inklusive kitschigem Abendrot und Lichtermeer. Kleine und Grosse sind jetzt voller Eindrücke, noch aufgekratzt oder schon fast schläfrig. Es war ein Abenteuer für einen Abend, auch als Götti- oder Grosseltern-Ausflug wärmstens empfohlen.

Verlosung

Die nächste Sagenwanderung in den Gantrisch findet am Samstag, 28. Oktober 2017 statt. Wir verlosen 1 Familienpackage. Es beinhaltet: Fahrtpreis und geführte Wanderung für 2 Erwachsene und bis max. 4 Kinder sowie 1 PostAuto-Wanderrucksack. Wer gewinnen will, schreibt bis 17. Oktober 2017 ein E-Mail an verlosungen@kleinstadt.chWeitere Informationen zum Ausflug gibts hier.

Mondschein im Schloss der Feenkönigin, 28. Oktober 2017

Programm: 16:15 Uhr bis ca. 19:45 Uhr geführte Kurzwanderung inkl. Picknickpause. Erzählung in berndeutschem Dialekt. Die geführte Kurzwanderung von maximal 2 Stunden wird empfohlen für Kinder ab 7 Jahren.
Abfahrtsorte: Biel Carterminal 14 Uhr; Lyss Bahnhof 14:45 Uhr, Bern Schützenmatte 15 Uhr.
Ankunft Rückreise: Bern Schützenmatte 21 Uhr, Lyss Bahnhof 21:30 Uhr, Biel Carterminal 21:45 Uhr.
Kosten: Erwachsene 59 Franken, Kinder 29 Franken.

* Alain Jenzer ist Vater, Kleinstadt-Leser und – nicht nur von Berufes wegen, er arbeitet bei PostAuto – Poschi-Fan. Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit PostAuto.

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