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Die besten Orte für Kinder an der Museumsnacht 2022

Am Freitag ist in Bern endlich wieder Museumsnacht. Das Programm ist riesig – wir haben eine Route für jede Altersstufe zusammengestellt.
Kooperation
14 Mrz 2022
Bild — Sam Buchli

Es gibt sooo viel zu tun uns zu sehen an der Museumsnacht! Traditionellerweise schaffen wir viel weniger, als wir möchten, und trotzdem ist es dann ein unvergesslicher (erster) Ausgang. Trotzdem oder gerade deshalb lohnt es sich sehr, etwas vorauszudenken. In unserer Erfahrung hat sich bewährt:

  • Vorher grob planen, was man alles sehen will.  (Tipp aus unserer Erfahrung: Immer einen Programmpunkt weniger einplanen, als man zuerst denkt.)
  • Tickets im Voraus beschaffen – hier die Vorverkaufsstellen. (Erwachsene 25 Franken, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten das Mini-Ticket gratis, ÖV inbegriffen.)
  • Frühzeitig Verpflegung einplanen, damit niemand hangry wird. Hier die Liste der Verpflegungsmöglichkeiten an den Veranstaltungsorten.

Voilà unsere Tipps für die Berner Jubiläums-Museumsnacht am 18. März 2022, gruppiert nach Alter:

Das Mini-Programm für die Kleinen

Start: Kinderschminken in der Kornhausbibliothek

Schminkprofis verwandeln die Kinder in Sonnenköniginnen oder Sternenkinder – um 18 Uhr gibts dazu in der Kornhausbibliothek ausserdem himmlische Geschichten zu lauschen.

Zweiter und letzter Halt: Tanzen bis die Balken brechen

Mit der Shuttle-Linie 80 fahren wir dann zum Museum für Kommunikation, wo die Kids um 18.10 und um 19 Uhr an der Minidisco so richtig Dampf ablassen können. Um 19.30 Uhr klingt Linard Bardill dann sanftere Töne an – perfekt, um vor der Bettzeit wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Wer jetzt noch ein Bettmümpfeli braucht: Auf dem Museumsvorplatz gibts Crêpes und Pizza.

Die Action-Runde für die Mittelgrossen

Start: Streetfood und Mitsing-Songs

Im Kunstmuseum Bern laut singen? Was sonst verpönt ist, geht an der Museumsnacht ohne Rüffel der Museumsaufsicht. Ueli Schmezer und Band sorgen für poppige Stimmung in diesem ehrenwerten Haus (18.45/19.45/20.30 Uhr) – Mitsingen ausdrücklich erwünscht! Und wenn wir schon mal da sind: Im Kunstmuseum gibt es auch einen echten Picasso zu sehen. Vorher verpflegen wir uns aber ausgiebig mit Dim Sum und Wok Nudeln von Wesleys Kitchen, die Nacht ist ja noch lang!

Zweiter Halt: Gladiatoren ganz nah

Der Shuttlebus Nr. 80 bringt uns zum Bahnhof, von da gehts weiter mit der Nr. 81 bis zur Antikensammlung Bern – dort dreht sich alles um die Römerzeit. Um 19.30 Uhr bestaunen wir einen Gladiatoren-Showkampf, anschliessend stehen die Gladiatoren (und Gladiatorinnen?) Kindern Red und Antwort. Wer’s lieber etwas weniger kämpferisch mag, hat hier die Gelegenheit, ein eigenes Mosaik zu legen oder die Ausstellung zum Thema Unterwelt zu besichtigen.

Dritter Halt: Samurai-Schatzsuche im Historischen Museum

Von der Antikensammlung ist es ein kurzer Fussmarsch zum Bahnhof, dann geht es wieder rein in den Shuttle Nr. 80: Im Museumspark des Historischen Museums warten eine Samurai-Schatzsuche und der fabulöse Münsterbau-Parcours auf findige Köpfe und starke Arme. Zum Ausruhen eignet sich die Fahrt mit 2 PS in einem keltischen Pony-Wagen. Ob wir es dann noch ins Innere des Museums schaffen (da gäbe es um 18.50/19.50/20.50/21.50 Uhr Spukgeschichten oder um 18.30/19.30/20.30/21.30 Uhr Familienführungen mit Ötzi und Schnidi), ist fraglich …

Content für die Grossen

Mit dem Oldtimer vom Bellevue Palace ins Zentrum Paul Klee

Für einmal nehmen wir uns die Zeit und stehen an. Weil dieses Jahr wollen wirs wirklich mal schaffen und mit einem Rolls-Royce, Jaguar oder Cadillac fahren. Der Shuttle-Service vom Oldtimer-Club Bern wird eines der Glanzlichter dieses Abends werden, so viel steht schon im Voraus fest. Abfahrt der Oldtimer-Linie ist an der Kochergasse, beim Hotel Bellevue Palace Bern.

Spoken Word und Festivalstimmung

Einmal am Ziel angekommen, gönnen wir uns im Zentrum Paul Klee erstmal eine Stärkung aus der Eventmakers-Küche. Um 20.30 Uhr lauschen wir der Sporen-Word-Performance der jungen Berner Künstlerin Sarah Elena Müller, schauen uns jeweils zur vollen Stunde eine Filmperle aus der Lichtspiel-Kinemathek an und lassen uns dann um 22 Uhr vom festivalerfahrenen Singer/Songwriter Nils Burri mitreissen.

Töpfern und 3D-Drucken

Wir brauchen eine Pause! Der Bus Nr. 12 bringt uns retour, am Bahnhof steigen wir in die Linie 80 Richtung Lorrainebrücke. Ennet der Aare werden wir zum Abschluss des Abends an der Schule für Gestaltung selber noch aktiv und lassen die Töpferscheibe drehen und den 3D-Drucker brennen.

Und das haben wir alles verpasst

Für einmal ausgelassen haben wir das Naturhistorische Museum – obwohl (oder weil) die Ausstellung QUEER dort natürlich ein grosser Magnet sein wird und Kinder ab 5 Jahren im Innenhof des Museums Gold waschen können. Eine Zeitkapsel zu basteln im Berner Generationenhaus wäre sicher auch toll, dort lädt ausserdem eine Zeitmaschine Klein und Gros mit Funken, Schall und Rauch zu einer Reise in die Vergangenheit und in die Zukunft ein – Rückfahrt inbegriffen … Das Stofffähnli-Basteln im Alpinen Museum klingt zwar schön, liegt aber leider zeitlich nicht mehr drin, ebenso in der Nationalbibliothek Selfie-Schneekugeln zu basteln. Nächstes Jahr dann vielleicht. Das gesamte, unheimlich vielfältige Kinderprogramm findet ihr hier.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Museen Bern.

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