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Wie wir den Schlaf wieder umstellen

Eine Mini-Schlafkolumne zum Ende des Homeschoolings: Am 11. Mai öffnen die Schulen wieder. Wie finden die Kinder dann in den Rhythmus?
3 Mai 2020
Bild — A. Kamornboonyarush (Pexels)

Sibylle Lüpold berät seit zehn Jahren Familien zum Thema Schlaf. In dieser Rubrik spricht sie in loser Folge typische Probleme und Irrtümer rund ums Thema Kinderschlaf an und  liefert Lösungsansätze, die sich in der Praxis bewährt haben. Die bisher erschienenen Folgen findet ihr hier oder am Ende dieses Artikels. 

Viele Familien haben nach der Zeitumstellung Ende März und wegen dem Lockdown nach einem ganz anderen Rhythmus gelebt: abends spät ins Bett und morgens länger schlafen. Nun öffnen am 11. Mai 2020 die Schulen wieder, und viele Eltern machen sich Sorgen, wie sie ihre «Langschläferkinder» morgens früher aus dem Bett und abends früher ins Bett kriegen.

Ähnlich wie normalerweise nach der Zeitumstellung im Frühling oder nach den langen Sommerferien klappt es nicht, die Kinder abends einfach früher ins Bett zu bringen: Sie würden dann nur unnötig lange wach liegen, sich hin- und herwälzen und vielleicht sogar noch später einschlafen. Wer genug Selbstdisziplin hat, weckt sich und die Kinder jetzt schon jeden Morgen eine Viertelstunde früher: So kann sich der Organismus bis am 11. Mai langsam umgewöhnen.

Und wer es noch bis dahin geniessen will, stellt sich einfach ab dem 11. Mai auf ein paar schwierige Tage ein. Spätestens nach zwei Wochen hat sich der neue (alte) Rhythmus so oder so eingependelt.

Mehr Informationen und Beratungsadressen: www.1001kindernacht.ch

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