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Mit Kindern an die Museumsnacht

Diesen Freitag ist in Bern Museumsnacht. Das Kinderprogramm ist so vielfältig, dass der Entscheid für eine Route schwerfällt. Unsere Tipps.
Kooperation
20 Mrz 2019
Bild — Linus Bill

Allzu oft fühlt man sich bei kulturellen Veranstaltungen mit Kindern eher fehl am Platz. Eine wohltuende Ausnahme, die Grossen und Kleinen Spass macht, ist die Museumsnacht (die für Kinder bis 16 Jahren erst noch gratis ist). Die Frage ist beim unheimlich vielfältigen Angebot nur: Wohin? Gerade mit Kindern lohnt es sich, gut vorauszuplanen, um nicht die ersehnten Ereignisse zu verpassen. Wir haben für uns selber eine kleine Route zusammengestellt, die wir hier gerne mit euch teilen (das ausführliche Kinderprogramm findet ihr hier). Sehen wir uns dort?

Start: Kinderschminken in der Kornhausbibliothek

Schminkprofis verwandeln die Kinder in Manga- oder Comicfiguren – in der Kornhausbibliothek werd ich mir mal abschauen, wie das wirklich geht mit dem Spinnennetz. Und fortan mit einem kleinen Spiderman durch die Stadt ziehen.

Mit dem Oldtimer vom Bellevue Palace ins Kirchenfeld

Für einmal nehmen wir uns die Zeit und stehen an. Weil dieses Jahr wollen wirs wirklich mal schaffen und mit einem Rolls-Royce, Jaguar oder Cadillac fahren. Der Shuttle-Service vom Oldtimer-Club Bern wird eines der Glanzlichter dieses Abends werden, so viel steht schon im Voraus fest. Abfahrt der Linie Grau ist an der Kochergasse, vis-à-vis vom Hotel Bellevue Palace Bern.

Erster Halt: Viele PS im Historischen Museum

Nach einer kurzen Fahrt machen wir auch schon Halt bei Leim, Schere, Papier und Farbe: Im Historischen Museum können Kinder von 18 bis 22 Uhr Raketen basteln. Anschliessend lässt man die Flugobjekte von der Abflugrampe starten – und ruht sich auf einer Fahrt mit 2 PS in einem keltischen Wagen durch den Museumspark aus. Wir sagen ja nur: Ponys! (18-22 Uhr). Ob wirs dann noch ans Riesen-Carrerabahn-Rennen (18-2 Uhr) schaffen, ist zweitrangig. Da waren wir schon während des regulären Betriebs.

Zwischenstopp beim Food Truck

Die ganze Aufregung macht hungrig: Wir ziehen weiter zum Foodtruck vor dem Alpinen Museum, wo es das universelle Lieblingsessen gibt: Ghackets und Hörnli! (Sofern wir am Hotdog-Stand im Historischen Museum vorbeigekommen sind.) Alternativ werden wir gleich selber Würstli brätlen auf dem Feuerschalengrill, aber dafür fehlt vermutlich dann die Geduld. Zumindest mir.

Familiendisco in der Nationalbibliothek

Würde uns nie in den Sinn kommen, hier mit unseren Kindern hinzugehen, aber das ist eben das Tolle an der Museumsnacht: Man gelangt an Orte, die man sonst nicht besuchen könnte. In der Schweizerischen Nationalbibliothek gehts an der Museumsnacht hoch zu und her: Es hat eine Kletterwand (18-23 Uhr), auch hier ein Bastelangebot (ab 4-Jährige können ein eigenes Flugobjekt basteln, 18-22 Uhr), einen Flugsimulator (18-2 Uhr) und – festhalten: eine Familiendisco (18-22 Uhr)!

Zur Ruhe kommen

Wenn unser Timing stimmt, kommen wir pünktlich zur letzten Vorstellung des Puppentheaters Lupine ins Museum für Kommunikation (18:15, 19:00, 19:45 Uhr). Das Abenteuer einer kleinen Amsel für Kinder ab 4 Jahre beginnt nach einer Bruchlandung, verspricht aber eine «wunderbare Geschichte übers Fliegen». Danach brauchen wir etwas Zucker, um nicht einzubrechen: Im Pavillon gibts Crêpes (auch salzige. Und Pizza.)

Ein letzter Stop auf dem Heimweg

Vermutlich ist die Überreizung nun schon komplett, und wir haben bereits einen ersten Meltdown hinter uns. Falls nicht, werden wir auf dem Heimweg noch einen letzten Stopp einlegen: Bei der Mobiliar beispielsweise im «Kunstwerkstättli für Kinder», wo der Einstieg immer möglich ist. Im Generationenhaus, wo ebenfalls freie Spiele und Angebote unter dem Titel «Triff das Alter» locken. In der Heiliggeist-Kirche, wo Fische fliegen können. Oder im BoGa, wo eine Bastelwerkstatt zu dekorativen Blüten und Zweigen wartet und Papa Papillon im Palmenhaus seine zarten fliegenden Schönheiten zeigt.

Und das haben wir alles verpasst

Für einmal ausgelassen haben wir das Naturhistorische Museum – obwohl (oder weil) das Dino-Thema dort natürlich ein grosser Magnet sein wird. Zum Luftgewehr-Schiessen im Schützenmuseum fehlen uns noch ein paar Jahre (ab 7-jährig). Ein Schutzamulett zu basteln in der Antikensammlung wäre sicher auch toll … Der Magische Untergrund an der HKB in der Fellerstrasse klingt zwar spannend, liegt aber leider nicht an unserem Weg. Und zum Freundschaftsbändeli-Knüpfen im Klee-Museum müssen wir noch ein wenig an der Fingerfertigkeit arbeiten. Nächstes Jahr dann vielleicht. Das gesamte, unheimlich vielfältige Kinderprogramm findet ihr hier.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Museumsnacht Bern. Wir verlosen 2 Erwachsenentickets im Wert von 25 Franken für die Museumsnacht auf Facebook – folgt uns und macht mit!

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