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Design, das mitwächst: Leuchten

Interior-Designerin Kathrin Wiedmer gibt Tipps für schlaue Kinderzimmer-Möbel, die nicht aus der Mode kommen. Teil 1: Licht. Mit Rabatt*!
13 Dez 2018
Bilder — Clémentine Girardeau

Wenn man ganz genau zählt, entdeckt man in Ellas Kinderzimmer sechs Leuchten. Die Tochter von Interior-Designerin Kathrin Wiedmer hat überall kleine Lämpchen, die ihre Spielszenerien beleuchten: über dem Puppenhaus, am Marktstand, dem Heizungsrohr und Kleiderhaken: da klemmen, stehen, leuchten allerlei Lichtspender und machen Stimmung.

Kathrin Wiedmer findet bei Leuchten grundsätzlich: mehr ist mehr. Oft werde das Thema entweder allzu funktional betrachtet – oder dann verniedlicht, indem den Kindern eine in erster Linie herzige Lampe ins Zimmer gehängt wird. Dabei kann gutes Licht so viel: Direktlicht akzentuiert, setzt einen Rahmen und bezieht den Schatten als Gestalter mit ein. Um dimmbares Grundlicht ergänzt, ergibt sich ein spannungsvoller Raum mit viel Atmosphäre. Eine Leuchte sei im Idealfall ausserdem «ein schönes Objekt, das Licht gibt», und «ergänzt die Formensammlung eines Kinderzimmers um wirkungsvolle Einrichtungsgegenstände».

Für diese kleine Serie «Design, das mitwächst» haben wir Kathrin um Tipps für gutes Kindermobiliar gebeten. Diese sind eher als Investitionen zu betrachten. Aber: «Längerfristig spart man so im in jedem Fall, weil man Entscheidungen für ein teureres Stück bewusster fällt als bei günstigen Spontankäufen im Billigland.»

  • Kunst am Himmel: Wolkenlampe
    Eine Wolke am Himmel: Diese Ikone des Schweizer Designer-Ehepaars Ueli und Susi Berger, das auch in Bern Spuren hinterliess (erinnert sich jemand ans Milchgässli?), passt wunderbar ins Kinderzimmer, bleibt im Jugendzimmer und wird spätestens beim Auszug abgezügelt und stolz über den Esstisch gehängt. Die Wolke ist nicht nur ein zeitlos schönes (und robustes!) Objekt, sie spendet auch ein gutes, warmes Licht und sorgt in gedimmtem Zustand als zartes Wölkchen für Stimmung am Kinderzimmerhimmel. Wolken sind sowieso super – eine andere Wolkenlampe gibts zum Beispiel von Belux.
  • Zeitlose Deckenlampe: Glo Ball von Flos
    «Kinder spielen oft im Schummerlicht», sagt Kathrin Wiedmer und plädiert für mindestens eine Leuchte, die richtig viel Licht gibt. Die Glo Ball von Flos kann das. Sie sieht aus wie ein strahlender Mond; eine Deckenleuchte, die sich auch ohne zu leuchten formschön in den Raum einfügt und die Kinderjahre problemlos überdauert.
  • Unzerstörbarer Begleiter: Mayday
    Auf den Tipp von Kathrin hin haben wir uns auf unseren Umzug hin die erschwingliche Mayday des Designers Konstantin Grcic besorgt (oberstes Bild). Sie war über Wochen hinweg – wie der Name es prophezeite – unsere Rettung. Weil wir noch kaum andere Lampen hatten, war sie häufig die einzige Lichtquelle, stand auf dem Esstisch, neben den Duplos, wurde von den Kindern als Scheinwerfer und Spielzeug benutzt und hängt jetzt immer mal wieder woanders. Der Schirm aus Polycarbonat wird nicht heiss, und das Kabel ist mit 5 Metern lang genug, um in der halben Wohnung bis auf den Balkon verschleppt zu werden.
  • Für hier und da: Klemm-, Tisch- und Wandleuchten
    Kathrin plädiert für viele kleine Lichtquellen – zum Betonen, Beleuchten, für kleine Ausstellungen, gemütliche Bücherecken und Spielbühnen. Als Wandleuchte eignet sich zum Beispiel der robuste Leuchtenklassiker Tolomeo (im Bild oben). Dieser kann später mit Sockel zur idealen Schreibtischlampe umgerüstet werden.
  • Als Lagerfeuerersatz: Akkuleuchten
    Für Kinder (und Erwachsene) genial zum Herumschleppen: Akkuleuchten, die sich zum Beispiel im Tipizelt als tipptopper Lagerfeuerersatz eignen. Wir mögen besonders die Followme oder Bicoca von Marset, die Bellhop von Flos oder die Cestita bateria von Santa Cole. Die Carrie von Menu ist mit ihrer Glaskugel eher für grössere Kinder geeignet – oder als Mitnahmelicht für die abendliche Balkonlektüre der ganz Grossen.

Abends kann man die vielen Lichter dann in einem Zu-Bett-geh-Ritual ausknipsen – und so die Schlafenszeit ankündigen.

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