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5 kleine Tricks, die unser Familienleben vereinfachen

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Grosses bewirken. 5 Tricks, die unseren Familienalltag ein kleinwenig leichter machen.
3 Dez 2018
Bild — Ulrike Meutzner

1. Einkauf auslagern.

Idealerweise erstellt man als Familie einen Wochenplan für alle Mahlzeiten und macht einen einzigen, grossen Wocheneinkauf; das spart Zeit, Nerven, Geld und reduziert den Essensmüll. Aber dann funkt manchmal das Leben dazwischen, und es geht auf einmal die Milch aus, muss länger arbeiten oder man wird krank. So war’s bei mir, als ich den Segen des Social Shoppings entdeckte: Bei AMIGOS, einer Plattform der Migros, gehen Leute aus der Umgebung für einen einkaufen, und man hat den Einkauf noch schneller als z.B. via LeShop. Einfach auf Amigos.ch anmelden, Bestellung aufgeben, gewünschte Lieferzeit angeben – und warten, bis es klingelt. Normalerweise kostet die Lieferung 5.– pro Tasche, die erste Lieferung ist aber eh immer gratis, und den ganzen Advent über schenkt die Migros allen Bestellern die Liefergebühr! Der Dienst ist noch in der Testphase und deshalb erst an ausgewählten Orten verfügbar, aber Bern und Zürich gehören glücklicherweise dazu. Und so brachte mir die freundliche Nadja innert kürzester Zeit Bananen, Zwieback und Coca-Cola bis zur Wohnungstüre. Wenn nur alles im Leben so einfach wäre. (Sarah)
www.amigos.ch

2. Die In-and-Out-Kiste.

Die Bücher aus der Bibliothek. Die leeren Milchflaschen. Die vergessenen Handschuhe der Freundin. Die ausgeliehenen Babysachen: In unserem Haushalt sammeln sich immer wieder Dinge, die gar nicht hierher gehören, wir dann aber doch zuverlässig vergessen mitzubringen, wenn ihr Bestimmungsort grad auf dem Weg läge. Seit ich einen Tipp aus diesem Podcast befolge, habe ich das Problem gelöst: Im Eingangsbereich steht bei uns eine grosse «In-and-out-Box». In die Rein-Raus-Kiste kommt alles, das irgendwohin zurücksollte. Jetzt nur noch vor dem Verlassen des Hauses schnell reinschauen – und schon hat man weniger Krempel und Gedankenballast. (Sarah)

3. Vorher anrufen – gegen Wartezeiten und Leerläufe.

Es gab eine Phase in meinem Leben, in der Zeit Mangelware war (ich hatte ein Kind, ein eigenes Geschäft, einen Job und war schwanger mit Zwillingen). Irgendwo lange warten zu müssen oder einen Weg vergebens zu machen, lag in meinem Zeitplan nicht drin und war mir auch körperlich zu anstrengend. Damals habe ich entdeckt, wie einem ein Anruf oft ganz viel Zeit sparen kann. Die Frauenärztin mit der notorisch langen Wartezimmerschlange: kurz vor dem Termin angerufen, und schon haben mich die Sprechstundenhilfen eine Stunde später aufgeboten. Als ich im letzten Moment noch Rüben für den Rebenliechtliumzug haben wollte: rasch in der Supermarktfiliale angefragt, ob sie noch vorrätig sind – die legten mir sogar welche beiseite. Und damals, als ich auf der Suche nach einem seltenen Medikament war, hat mir diese Strategie den Umweg über vier Apotheken erspart. Unterdessen hat sich der Stress gelegt und meine Toleranz für spontane Umstellungen oder Wartezeiten ist wieder gestiegen – anrufen tu ich aber immer noch oft im Voraus. (Eva)

4. Codewort, für wenns schnell gehen muss.

Manchmal stelle ich mir vor, dass die Aufgabe, morgens mit mehreren Kindern pünktlich (und friedlich) aus dem Haus zu kommen, im Training von Militär-Eliteeinheiten bestimmt zur Königsdisziplin gehört. Bei uns wird es auf jeden Fall trotz genügend Vorlauf immer knapp am Ende. Da ich dazu tendiere, in diesen Situationen den garstigen General rauszuhängen, habe ich schon einiges ausprobiert, um den Stress zu mindern. Was bis jetzt am besten klappt, ist das Codewort. Wenn dieses Wort ertönt, muss es einfach schnell gehen: dann nur noch Schuhe anziehen und raus. Die Kinder durften sich das Wort auswählen – mich hört man also jeden Morgen «Schneckenschleim» durch die Wohnung bellen. Funktioniert auch nach mehreren Monaten erstaunlich gut, empfehlenswert bei etwas grösseren Rekru- ääh Kindern ab ca. 3,5 Jahren. Codewörter bieten sich auch an für brenzlige Situationen, in welchen man nicht lang und breit erklären kann, warum jetzt alle sofort ein Kommando befolgen sollen. (Eva)

5. Picknicken.

Für viele von euch mag das völlig banal klingen, weil ihr das eh schon längst praktiziert. Für mich war die Entdeckung des Picknicks mit Kindern eine Quasi-Erleuchtung. Statt am Mittag die Kinder vom Spielplatz wegzuzerren, heimzustressen, noch kurz was zu kochen, das die Kinder dann kaum anrühren, ein Chaos zu verursachen und doch keine entspannte Mahlzeit zu haben: am Vorabend oder am Morgen ein Picknick vorbereiten. Egal ob so simpel wie Sandwiches oder kalte Pasta mit Pesto oder elaborierter wie ein Taboulé, Tortilla oder Birchermüesli – Hauptsache, die Kinder essen es. Kein Stress, kein Chaos, kein Putzen. Funktioniert auch in der kalten Jahreszeit, in vielen Museen z.B. gibt es Picknickbereiche, auch im Bimano darf man picknicken. (Und im Winterhalbjahr besuchen wir den Mittagstisch im Breitsch-Träff, das ist dann die Luxusversion dieses «kleinen Tricks».) (Sarah)

Rabatt für Kleinstadt-LeserInnen

AMIGOS offeriert Kleinstadt-Leserinnen und -Lesern 10% Prozent Rabatt auf die erste AMIGOS-Bestellung (die darüber hinaus noch lieferkostenfrei ist!). Einfach bei der Bestellung den Rabattcode KLEINSTADT2018 eingeben. Gültig bis 31.12.2018, ein Code pro Haushalt. Den ganzen Advent über entfallen die Liefergebühren!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Migros. – Was sind eure kleinen Tricks für den Familienalltag? Wir haben selber noch Luft nach oben in diesen Sachen und freuen uns, wenn hier eine Sammlung zusammenkommt!

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4. Dezember 2018
MoMo
Bei uns liegt seit kurzem ein Glöggli auf dem Esstisch. Gehen während der Mahlzeit die Gefühle hoch (im negativen), wird geglöggelt. Es stehen alle auf, drehen eine Runde um den Esstisch, setzen sich wieder und meistens ist die Emotion wieder verpufft.